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Dieser Roman ist zu einem großen Teil in Karlsruher Cafés entstanden, natürlich bei einer Tasse Kaffee. Keine Bica, kein Galao, sondern meistens ein Cappuccino oder eine Latte Macchiato. Ich hoffe, man wirft mir deshalb nicht mangelnde Authentizität vor. Tatsächlich habe ich in Portugal schon so manchen Galao getrunken, seltener eine Bica.
Grob geschätzt, stecken in dem Roman 150.000 Kaffeebohnen (Espresso-Röstung - für eine Tasse Espresso brauchen Sie etwa 50 Bohnen) und 300 Liter Milch. Die Kuh eines Kaffeebauern hätte den Roman also in nur zwei Wochen geschrieben und überarbeitet, konnte aber (zu meinem Glück) keinen Laptop bedienen.
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Bica beurteilt die Menschen gerne danach, wie groß sie sind (im Zweifel größer als sie) und wie sie ihren Kaffee trinken. Hat sie von Maria, ihrer Mutter.
Das ist Paul Mesa (1,82 m; trinkt am liebsten einen Galão mit einem spannenden Buch und weiter Aussicht über Lissabon oder, vom Presidio aus, über die Golden Gate Bridge; andererseits ist die Ecke des Café Montmatre in Straßburg mit Blick auf die Ill-Brücke und den Flohmarkt auch nicht zu verachten ... So viele Cafés, so wenig Zeit!). Lieblingsandenken: Häufig wechselnd. Derzeit ein (kleines) Stück Schwemmholz von einem Pazifik-Strand am Highway 1 in Kalifornien. Wunderbar wellenglatt!
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Und wo und wie trinken Sie am liebsten welchen Kaffee? Und welche Andenken sind Ihnen Ihre liebsten? Und, psst, was haben Sie schon mal aus einem Hotel mitgehen lassen? Ach ja, und wie groß sind Sie?
Lassen Sie es mich (und Bica) wissen, einfach eine Mail an mich, gerne mit Foto, und ich verrate es auch garantiert hier auf dieser Seite weiter ...
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»Ich trinke meinen Kaffee am liebsten morgens. Ja, ich gebe zu, ich lege
einen Pad in eine Maschine und drücke den Startknopf, wenn die mit etwas
Zucker gefüllte Tasse darunter steht. Umrühren, ein Schuss flüssige Sahne
hinein, fertig. Da ich schon mit dem Gedanken 'Kaffee sofort' aufwache, muss
es schnell gehen. Schön, wenn meine Familie noch schläft und ich den ersten
Schluck hören kann; er schmeckt so gut.
Manchmal ritualisiere ich das Kaffeetrinken: Dann gebe ich zwei Teelöffel
Rohrzucker und einen Teelöffel Kaba in eine große dunkelblaue Keramiktasse.
Darüber filtere ich den Kaffee, um ihn nach dem Umrühren mit aufgeschäumter
Milch zu krönen.
Dazu schmeckt ein gutes Buch.«
Birgit Jennerjahn-Hakenes (1,64 m)
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Und das ist ... Na, fällt Ihnen eine Geschichte zu dieser netten jungen Frau ein?
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(c) Autor / Kindler 2010
Fotonachweis: Autorfoto von Bernhard Schmitt
(c) Fotos Creative Commons: nosha (Mann mit Laptop); Let Ideas Compete (Frau mit Milchbart)
Impressum
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